Publications autour du thème de l'Agriculture en Permaculture

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Notre collection de publications et de travaux de recherche

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124 Publikationen gefunden
Masterarbeit
décembre 2022
Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Zoé Jana Schierholz
Die voranschreitende Klimakrise sowie die Folgen intensiver industrieller Bewirtschaftung stellen Landwirte und Landwirtinnen in Deutschland vor die Herausforderung, ihre tägliche Praxis zu hinterfragen und nachhaltig zu transformieren, um weiterhin stabile Erträge zu erzielen (vgl. Lakner et al. 2021). Moderne Agroforstsysteme – Die Kombination des Gehölzanbaus mit Ackerkulturen oder Weidewirtschaft – sind eine Lösung, um z.B. die Fruchtbarkeit der Böden langfristig zu stärken und dabei die Flächenproduktivität zu steigern (vgl. Zehlius-Eckert et al. 2020, S. 7–10; Böhm et al. 2020a, S. 77). Im Zentrum der Forschung stehen derzeit die ökologischen Mehrwerte und Parameter der landwirtschaftlichen Erzeugung. Die Möglichkeiten einer Wertschöpfung mit den Erzeugnissen aus den Systemen sind bisher wenig untersucht (vgl. European Agroforestry Federation o. D.; Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft 2022b). Dennoch wird die finanzielle Attraktivität der Agroforstwirtschaft als wesentlich für die Verbreitung der Systeme in Deutschland erachtet (vgl. Böhm und Veste 2018, S. 516 f.). Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Frage, wie moderne Agroforstsysteme in Deutschland in Wert gesetzt werden können. Zur Beantwortung dienten theoretische Grundlagen zur Wertschöpfung nach Porter (1998) und Freeman (1984) sowie Modelle zur Wertschöpfung mit ökologischen Mehrwerten nach Biedermann et al. (2014), Schaltegger und Lüdeke-Freund (2013) und Nuppenau (2019), die durch neun qualitative Experteninterviews ergänzt wurden. Die Stichprobe der Experten und Expertinnen ergab sich aus der quantitativen Analyse einer öffentlichen Karte des Deutschen Fachverbands für Agroforstwirtschaft (2022). Sie umfasst mehrheitlich landwirtschaftliche Praktiker:innen, deren Gehölze zur Obst- und/oder Nussproduktion dienen sollen, aber auch Verarbeiter:innen und Vermarkter:innen von Produkten aus Agroforstsystemen oder regenerativer Landwirtschaft. Die Ergebnisse legen den Schwerpunkt auf die Verarbeitung und Vermarktung. Die Besonderheiten bei der Wertschöpfung mit Agroforstprodukten ergeben sich aus kleineren Erntemengen der Gehölzstreifen und in Abhängigkeit zur Art des Systems aus hoher Sortenvielfalt. Die Analyse ergab sechs zentrale Handlungsempfehlungen: die eigene Vernetzung, um Zugang zu Partnern und Partnerinnen sowie Erfahrungswissen zu erlangen; Mut, neue Wege nicht nur im Anbau, sondern auch in der Produktentwicklung zu gehen; Formen der Direktvermarktung und Vermarktung immaterieller Erzeugnisse wie der Ökosystemdienstleistungen zu entwickeln und zu nutzen sowie die aktive visuelle Verbraucherkommunikation und politische Förderprogramme zum Aufbau von Wertschöpfungsketten.
Poster
décembre 2022
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
Ehrich, J.; Wiedemann, A.; Albrecht, S.; Häring, A. M.
Introduction and Objective Agroforestry combines agricultural land use with woody plants offering multiple ecological and socio-economic benefits such as protection from wind and water erosion, a cooling micro-climate and diversified income opportunities (Herder et al. 2015; Ramachandran Nair et al. 2022). Agroforestry products therefore entail a range of hidden benefits but currently lack visible labels, making it difficult for consumers to identify them. In order to both highlight and valorize the value of these products,appropriate marketing is needed. The research aimed to analyze German consumers’ knowledge about and preferences regarding agroforestry products, as well as their information-seeking and purchasing behavior. Special attention was given to the use of collaborative business models involving consumers, as these offer the potential to explain the farming method and its diverse sustainability benefits more directly. This, in turn, can increase consumers’ awareness, understanding, and acceptance of agroforestry products.
Masterarbeit
novembre 2022
Leuphana Universität Lüneburg
Caroline Moog
Monokulturen, Überdüngung, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie von großer und schwerer Maschinerie fordern ihren Tribut. Inzwischen wird die intensive Landwirtschaft als einer der Hauptverursacher für das Artensterben1 geführt und für den Verlust fruchtbaren Bodens verantwortlich gemacht2. Während sie mit ihren Kulturlandschaften Lebensraum und wichtige Funktionen für den Naturhaushalt schaffen kann, veränderte sich die Landwirtschaft von Grund auf mit der Entwicklung und dem steigenden Einsatz synthetischer Düngemittel und Pestizide sowie Traktoren Anfang bzw. Mitte des 20. Jahrhunderts. Rachel Carson warnte in ihrem Buch „Silent Spring“ bereits im Jahr 1962 vor der schädlichen Wirkung von Pestiziden auf die Umwelt. Wenngleich das Bewusstsein für den schädlichen Einfluss intensiver landwirtschaftlicher Praktik auf die Umwelt langsam steigt, so bleiben die Zahlen zum Artenschwund in Agrarlandschaften dennoch alarmierend. Kulturlandschaften, die ehemals artenreichen Lebensraum boten, veröden aufgrund zunehmender Homogenisierung. Weniger als 10 % der Grünlandlebensräume sind in einem günstigen Zustand und mehr als 80 % der Grünlandbiotope werden als gefährdet eingestuft3. Der intensive Einsatz von Pestiziden, starke Düngung, Verlust von Landschaftselementen, Einengung der Fruchtfolgen, Eutrophierung und der Verlust von für den Naturschutz wertvollem, gewachsenem artenreichem Dauergrünland werden für den Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft verantwortlich4. Seit 2009 ist ein Drittel der Insekten und Spinnen aus den Wiesen und Wäldern Deutschlands verschwunden, bei den Vogelarten wird ein erheblicher Bestandsrückgang verzeichnet5. In den Jahren 1998 bis 2009 sind die von der Agrarlandschaft beherbergten Vogelarten um 36 % zurückgegangen6. Die intensive Landwirtschaft hinterlässt deutliche Spuren, die die in Deutschland ausgewiesenen Schutzgebiete nicht kompensieren können. Ein Umdenken ist daher zwingend erforderlich, Landwirtschaft muss wieder Lebensraum schaffen. Es bedarf einer Agrarwende!
Masterarbeit
septembre 2022
Freie Universität Berlin
Alina Banse
Veränderungen der Erdatmosphäre und die mit ihnen einhergehende globale Erwärmung, die Verringerung biologischer Vielfalt und die Versauerung der Ozeane sind unter anderem Konsequenzen internationaler Zusammenhänge, sowie Teile eines Geflechts weltumspannender Prozesse – Prozesse des „Global Change“ (Flitner, 2013). Die Welt wird sich bis zum Jahr 2030 im Durchschnitt um 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erwärmt haben – wenn die globalen Treibhausgasemissionen (THG) nicht deutlich sinken (Ciesinger & Receber, 2021). Trotz Bemühungen, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen (Pariser Klimaabkommen, 2015) ist die Weltgemeinschaft momentan auf dem Weg zu einer Erderwärmung von bis zu drei Grad (Ciesinger & Receber, 2021). Neben diesen primär physikalischen, biologischen und chemischen Veränderungen definieren ebenso demographische Veränderungen, internationale Migrationsbewegungen sowie ökonomische, soziale oder kulturelle Aspekte der Globalisierung den Zustand des Global Change, welche im Kapitel 2.2 erläutert werden (Flitner, 2013).
Bachelorarbeit
août 2022
Fachhochschule Nordwestschweiz, HLS
Rina Rohrbach
Die heutige Praxis der konventionellen Landwirtschaft bringt das Ökosystem Erde an seine Grenzen. Um die Produktion von Lebensmitteln und das Leben auf dem Planeten langfristig zu gewährleisten, muss auf eine nachhaltige Produktion umgestellt werden, welche ressourcenschonender ist. Eine Methode, welche eine nachhaltige Landwirtschaft ermöglicht und dabei auch auf soziale Aspekte eingeht, ist die Permakultur. Das Ziel dieser Arbeit ist die Planung einer Permakulturfläche auf der Fläche der Genossenschaft AuVert und Umsetzung einzelner Elemente. Zum Umsetzen der Planung wurden die Prinzipien der Permakultur angewendet und auf Wünsche und Vorstellungen der Genossenschaft AuVert eingegangen. Dazu wurde bereits zu Beginn das Gespräch mit der Genossenschaft gesucht. In den nächsten Schritten wurden Daten über das Makro- und Mikroumfeld der Fläche gesammelt. Dazu wurde Kontakt mit den Behörden aufgenommen und anschliessend Daten gesammelt. Desweiteren wurde recherchiert und die Fläche besichtigt. Ebenfalls wurden Bodenproben genommen, welche zu einer genaueren Bestimmung des Bodentyps und des Bodenzustandes genutzt werden konnten. Aufgrund der Bodenanalysen konnte der Genossenschaft gemäss Literatur Empfehlungen zur Bodenverbesserung gegeben werden. Anhand dieser erhobenen Daten über die Fläche konnte nun eine Grobplanung gemacht werden, die anschliessend in eine Feinplanung ausgearbeitet wurde. Basierend auf der Feinplanung wurden Arbeits- und Umsetzungsplane erstellt, um zukünftige Arbeitsschritte zu ermöglichen. Als letzter Schritt der Arbeit wäre die Umsetzung erster Elemente vorgesehen gewesen. Aufgrund gesetzlicher Limitationen, der Vegetation und auch Platzmangel auf der Fläche konnte dieser Schritt leider nicht umgesetzt werden. Die Planung einer Permakulturfläche und anschliessendes Umsetzen erster Elemente bräuchte mehr Zeit oder die Arbeit müsste in einer anderen Jahreszeit geschrieben werden.
Semesterarbeit
août 2022
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Elena Beuerle, Kim Dornbach, Mona Gerhäuser, Jasmin Gorzelany, Stefanie Kick, Lara Stamler
Die Veränderung des (regionalen) Klimas in den vergangenen Jahrzehnten rückt zunehmend in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Maßnahmen zur Anpassung an dessen Auswirkungen gewinnen ein immer größer werdendes Interesse seitens Politik, Bevölkerung, Industrie und letztlich auch der Landwirtschaft. Nicht nur die Erfassung der Auswirkungen des Klimawandels ist ein komplexes Themenfeld, sondern auch die Entwicklung von möglichen Anpassungsstrategien. (Eitzinger 2010) Besonders im Hinblick auf die Biodiversität besteht enormer Handlungsbedarf. Bereits im Jahr 2010 kam es zu einem Verlust von 34% der globalen Biodiversität. Die künftige Prognose ist ebenfalls wenig optimistisch: rund 38% bis 46% der globalen Biodiversität sollen bis 2050 verloren gehen. (Meyer und Markytan 2022) Eine Strategie, um diesem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken, ist die Erhöhung der Diversität der Agrarstrukturlandschaft inklusive einer besseren Vernetzung vorhandener Landschaftselemente. Eine Möglichkeit hierfür bieten Agroforstsysteme (AFS), welche die Diversität fördern und gleichzeitig landwirtschaftliche Produktion erlauben. (Jansen 2011)
Maturaarbeit
août 2022
Kantonsschule Musegg Luzern
Seraina Leu
Bestimmt kennen Sie die riesigen Mais- oder Weizenfelder, die man neben der Autobahn oder von der Landstrasse aus sieht. Diese Felder sind zwar ästhetisch sehr ansprechend, jedoch wächst auf jedem Feld nur eine einzige Sorte Getreide oder Gemüse. Diese sogenannten Monokulturen sind weit verbreitet. Haben sie schon einmal ein Feld gesehen, auf dem verschiedene Getreidesorten wachsen? Genau solche Mischkulturen, wie sie in der Permakultur propagiert werden, möchte ich in meiner Arbeit genauer untersuchen. Nur wenige Menschen können sich etwas unter Permakultur vorstellen. Genau dies möchte ich ändern. Wenn Sie schon einmal von Permakultur gehört haben und denken, dass auf Permakulturfelder ein wildes Durcheinander von Gemüsesorten und Bäumen herrschen muss, dann lassen Sie sich von meiner Arbeit überraschen. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei all den Menschen bedanken, die mich während meiner Maturaarbeit unterstützt haben. Herrn Martin Fechtig danke ich, dass er mir bei Fragen immer weitergeholfen hat. Ein besonderer Dank möchte ich allen Landwirten aussprechen, die mir Auskünfte über Ihre Höfe gegeben haben und mit denen ich interessante Gespräche führen durfte («Bachmatt-lihof» Darius Tuor, «Mooshof» Albert Portmann, «Kiliangemüse» Kilian Boog, «Erlenhof» Dario Heller). Meiner Nachbarin Stefanie Holm von der Stiftung «Visio permakultura» danke ich für die Inspiration zu der Themenwahl sowie die Möglichkeit die Permakulturhöfe zu besuchen. Ein Dankeschön an Adrian Reutimann von der Bfh für die Unterstützung bei der Suche nach Ansprechpersonen zur Landwirtschaft.
Masterarbeit
juillet 2022
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Julia Regele
Die intensive Landwirtschaft gilt heute als ein Hauptverursacher des Klimawandels, der zunehmenden Ressourcenknappheit und des Verlustes der biologischen Vielfalt. Die Etablierung einer, im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinne, nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft, die ausreichend Nahrungsmittel erzeugt, ohne die natürlichen Lebensgrundlagen zu zerstören, erfordert umfassende Anpassungen des gegenwärtigen Landwirtschaftssystems. Vor diesem Hintergrund entwickelten Bill Mollison und David Holmgren in den 1970er Jahren ein Gestaltungssystem, das durch die Anwendung bestimmter Prinzipien gegenwärtigen und zukünftigen Generationen ein gutes Leben ermöglichen soll: Die Permakultur. Trotz des häufig erwähnten Potentials der Permakultur, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten zu können, mangelt es vor allem im landwirtschaftlichen Bereich an Forschungsarbeiten, die diesen Zusammenhang untersuchen. Um diese Lücke zu schließen, wurde in der vorliegenden Literaturarbeit der Frage nachgegangen, welchen Beitrag die Prinzipien der Permakultur zur Entwicklung einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft leisten. Dazu wurden zunächst die theoretischen Grundlagen in den Bereichen der Nachhaltigkeit und der Permakultur beleuchtet und die Erkenntnisse aus bisherigen Forschungsarbeiten gesichtet. Darauf aufbauend wurden die von Holmgren entwickelten Permakulturprinzipien in Hinblick auf die Nachhaltigkeit genauer analysiert, mit dem Ergebnis, dass die Anwendung dieser Prinzipien auf vielfältige Weise zur Entwicklung einer ganzheitlich nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft beitragen kann. Anhand der Vorstellung zweier Praxisbeispiele wird dargelegt, wie die Permakultur auf unterschiedliche Weise angewendet werden kann. Auf dieser Grundlage ist es empfehlenswert, weiterführende Forschung durchzuführen, vor allem um den Beitrag der Permakultur zur Nachhaltigkeit auch empirisch zu untersuchen.
Bachelorarbeit
février 2022
Universität Kassel
Tristan Mitzel
Die Landbewirtschaftung (Landwirtschaft, Forstwirtschaft und andere Landnutzung) ist für knapp ein Viertel (~10 – 12 GtCO2eq / Jahr) der anthropogenen Treibhausgasemissionen verantwortlich, wobei die Landwirtschaft den größten Teil davon ausmacht (IPCC, 2014, S.816). Außerdem trägt die Landwirtschaft zum Verlust der Biodiversität, zur Erosion und zu Humusverlusten und damit einhergehend zu Verwüstung und Überschwemmungen bei. Wie lange unser Oberboden bei einer Erosionsrate, die größer ist als die Bodenneubildung (FAO, 2019), hält, ist letztlich nur eine Frage der Zeit. Die Geschichte zeigt die menschengemachte Verwüstung der Epizentren menschlicher Zivilisation durch nicht nachhaltige Landbewirtschaftung (Montgomery, 2007 und Montgomery, 2017). Doch wie es beispielsweise in der Permakultur häufig betont wird, das Problem ist gleichzeitig auch die Lösung. Menschengemachte Ökosysteme wie bspw. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Ökosystemen Mitteleuropas. Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) schlägt schon seit 2014 die Agroforstwirtschaft, wozu unter anderem auch Streuobstwiesen zählen, als Lösungsansatz mit sehr großem Potenzial vor (IPCC, 2014). Während in Ländern wie Frankreich, Großbritannien, den USA oder Neuseeland Agroforstsysteme bereits seit Jahrzehnten erprobt werden (Bender u. a., 2009), scheitert die Umsetzung in Deutschland nach wie vor an schlechten Förderbedingungen, ungenauen rechtlichen Bestimmungen und einer unverständlichen Ablehnungs-Haltung der zuständigen Ämter und Behörden gegenüber der Integration von Gehölzen in Agrarproduktionssystemen und das Zusammendenken von Naturschutz und Landwirtschaft auf derselben Fläche.
Artikel
janvier 2022
PeerJ Publishing
David R. Montgomery​, Anne Biklé, Ray Archuleta, Paul Brown, Jazmin Jordan
Several independent comparisons indicate regenerative farming practices enhance the nutritional profiles of crops and livestock. Measurements from paired farms across the United States indicate differences in soil health and crop nutrient density between fields worked with conventional (synthetically-fertilized and herbicide-treated) or regenerative practices for 5 to 10 years. Specifically, regenerative farms that combined no-till, cover crops, and diverse rotations—a system known as Conservation Agriculture—produced crops with higher soil organic matter levels, soil health scores, and levels of certain vitamins, minerals, and phytochemicals. In addition, crops from two regenerative no-till vegetable farms, one in California and the other in Connecticut, had higher levels of phytochemicals than values reported previously from New York supermarkets. Moreover, a comparison of wheat from adjacent regenerative and conventional no-till fields in northern Oregon found a higher density of mineral micronutrients in the regenerative crop. Finally, a comparison of the unsaturated fatty acid profile of beef and pork raised on one of the regenerative farms to a regional health-promoting brand and conventional meat from local supermarkets, found higher levels of omega-3 fats and a more health-beneficial ratio of omega-6 to omega-3 fats. Despite small sample sizes, all three crop comparisons show differences in micronutrient and phytochemical concentrations that suggest soil health is an under appreciated influence on nutrient density, particularly for phytochemicals not conventionally considered nutrients but nonetheless relevant to chronic disease prevention. Likewise, regenerative grazing practices produced meat with a better fatty acid profile than conventional and regional health-promoting brands. Together these comparisons offer preliminary support for the conclusion that regenerative soil-building farming practices can enhance the nutritional profile of conventionally grown plant and animal foods.
Bachelorarbeit
janvier 2022
ZHAW
Bettina Stampfli
Die neuen Anbau- und Produktionssysteme „Agroforst“, „Regenerative Landwirtschaft“ und „Permakultur“, gemeinsam unter dem Arbeitsbegriff „Aufbauende Landwirtschaft“, haben positive Auswirkungen auf die ökologischen Herausforderungen der Schweizer Landwirtschaft. In den letzten Jahren haben sich Netzwerke mit dem Ziel der Förderung dieser Systeme in der Schweiz gebildet und öffentliches Interesse und Anerkennung haben zugenommen. Um eine Etablierung der Systeme zu erreichen, muss ein Transformationsprozess stattfinden. In solch einem Prozess haben die Wissensentwicklung und der Umgang mit Wissen eine zentrale Rolle. Es ist wichtig, die Landwirt:innen in die Wissensentwicklung, sowie in die Verbreitung und den Austausch einzubeziehen. Diese Arbeit möchte die Bedürfnisse der Landwirt:innen und die Ziele und Arbeitsweisen der Netzwerke herausfinden, um festzustellen, wie Wissensvermittlung und Wissensaustausch weiterentwickelt werden könnten, um den Transformationsprozess zu unterstützen. Ausgehend davon sollen Handlungsempfehlungen gemacht werden. Es wurden qualitative Leitfadeninterviews mit erfahrenen und einsteigenden Landwirt:innen, sowie mit Vertreter: innen der Netzwerke „IG Agroforst“, „Regenerativ Schweiz“ und „Permakultur-Landwirtschaft“ durchgeführt. Es wurden sieben Handlungsempfehlungen gemacht, welche die Tätigkeiten der Netzwerke ansprechen: 1) Definieren von unverhandelbaren und veränderlichen Aspekten; 2) Netzwerke: Workshop für Zusammenarbeit; 3) Erstellung einer betreuten Wissensdatenbank; 4) Arbeitskreise organisieren; 5) Höfe-Netz Karte weiterentwickeln; 6) Erfahrene Landwirt:innen gezielt einsetzen; 7) Beratung ausbilden.
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