In diesem Jahr blieben in der Schweiz vielerorts die Niederschläge aus, mit spürbaren Folgen für die Landwirtschaft. Zwei Betriebe zeigen, welche Lösungen sie für die Zukunft entwickeln, um sich an die veränderten Bedingungen anzupassen.
Kurz & bündig
- Die Trockenheit hat 2026 auf vielen Landwirtschaftsbetrieben deutliche Spuren hinterlassen und gezeigt, wie wichtig Anpassungsmassnahmen sind.
- Die Familie Zumbrunn in Wittinsburg BL setzt unter anderem auf Regenwasserspeicherung, Anpassungen im Futterbau und Humusaufbau.
- Auf dem Katzhof im luzernischen Richenthal sorgt ein umfassendes Wassermanagementsystem, basierend auf dem Keyline-Design, für mehr Widerstandsfähigkeit.
- Beide Betriebe haben ein betriebsindividuelles Konzept entwickelt, denn eine allgemeingültige Lösung gibt es nicht.
Die Trockenheit hat in diesem Jahr auf vielen Landwirtschaftsbetrieben deutliche Spuren hinterlassen. Wie stark die Erträge darunter leiden, erlebt auch Elias Zumbrunn aus Wittinsburg BL. «Seit Anfang Juni hatten wir hier keinen Regen mehr. Auf einer Parzelle konnten wir auf 5 Hektaren noch vier Rundballen ernten, auf den anderen hatten wir beim dritten Schnitt einen Totalausfall», erzählt der Landwirt Anfang September 2026.
Der Betrieb der Familie Zumbrunn gehört zu den über 20 Baselbieter Betrieben, die am Ressourcenprojekt «Slow Water» teilnehmen. Die Trockenheit ist hier in der Region schon seit Jahren ein Thema und stellt landwirtschaftliche Betriebe zunehmend vor Herausforderungen.
…