Agroforstsysteme und Biodiversität – Gibt es einen Zusammenhang?

Semesterarbeit

Untersuchungen am Beispiel des "Hof Sonnenwald für regenerative Agrikultur"

Publikation
09.08.2022

Autorinnen / Autoren
Elena Beuerle, Kim Dornbach, Mona Gerhäuser, Jasmin Gorzelany, Stefanie Kick, Lara Stamler


Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen


Zusammenfassung

Die Veränderung des (regionalen) Klimas in den vergangenen Jahrzehnten rückt zunehmend in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Maßnahmen zur Anpassung an dessen Auswirkungen gewinnen ein immer größer werdendes Interesse seitens Politik, Bevölkerung, Industrie und letztlich auch der Landwirtschaft. Nicht nur die Erfassung der Auswirkungen des Klimawandels ist ein komplexes Themenfeld, sondern auch die Entwicklung von möglichen Anpassungsstrategien. (Eitzinger 2010) Besonders im Hinblick auf die Biodiversität besteht enormer Handlungsbedarf. Bereits im Jahr 2010 kam es zu einem Verlust von 34% der globalen Biodiversität. Die künftige Prognose ist ebenfalls wenig optimistisch: rund 38% bis 46% der globalen Biodiversität sollen bis 2050 verloren gehen. (Meyer und Markytan 2022) Eine Strategie, um diesem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken, ist die Erhöhung der Diversität der Agrarstrukturlandschaft inklusive einer besseren Vernetzung vorhandener Landschaftselemente. Eine Möglichkeit hierfür bieten Agroforstsysteme (AFS), welche die Diversität fördern und gleichzeitig landwirtschaftliche Produktion erlauben. (Jansen 2011)

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