Permakultur leicht gemacht: Gemüse, das jedes Jahr wiederkommt – Beitrag vom 14. Juni 2026

Portraet Til Genrich
Bild: Til Genrich
Quelle: www.krautundrueben.de

Selbstfairsorger und Permakulturgärtner Til Genrich verrät, welche Permaveggie-Arten zuverlässig funktionieren.

Seit einigen Jahren sind Wildgemüsestauden, auch Permaveggies genannt, stark im Kommen – also mehrjährige essbare Pflanzen: etwa Erdbirne, Kohldistel oder Senfkresse. Einige bleiben bis zu 20 Jahre oder länger vital. Gemein ist ihnen ihre überwiegend gute Frosthärte (bei manchen Wildgemüsestauden aus südlicheren Gefilden nur bis zu einem gewissen Grad), wodurch sie im Boden überwintern können.

Dort überdauern sie als Knollen, Zwiebeln, Rhizome oder fleischige Wurzeln. Sobald die Temperaturen ab März steigen, treiben sie ziemlich schnell aus ihren unterirdischen Pflanzenteilen aus. Damit ist eine viel frühere Ernte möglich als bei den bekannten einjährigen Gemüsearten, die häufig im Gemüsebeet Platz nehmen. Interessanterweise handelt es sich bei vielen Wildgemüsearten um die Vorfahren gezüchteter Arten und Sorten für den einjährigen Anbau, wie beispielsweise beim Wilden Sellerie, den man als mehrjähriges Würzkraut anbauen kann.

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