Theoretische Untersuchung regenerativer Mischkultur in Agroforst
Bachelorarbeit
Publikation
08.08.2019
Autorinnen / Autoren
Adrian Reutimann
ZHAW
Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht anhand des Bio-Betriebs Eichhof im Berner Seeland eine mögliche Realisierung einer regenerativen Agroforstanlage auf einer 2.7 ha grossen Ackerfläche. Mittels Literaturrecherche, Befragung von Fachleuten und einer wirtschaftlichen Berechnung wird beurteilt, ob eine Umsetzung ökologisch und ökonomisch Sinn macht. Die aktuellen landwirtschaftlichen Praktiken führen zu diversen Umweltproblemen wie Bodenerosion, Eutrophierung von Gewässer, Verlust von Bodenkohlenstoff, Resistenzen und übermässigem Einsatz von Wasser und Energie. Eine Überprüfung 2016 zeigte, dass keines der von BAFU und BLW 2008 definierten Umweltziele für die Schweizer Landwirtschaft vollumfänglich und landesweit erreicht wurde. Agroforstsysteme haben ein grosses Potenzial zur Problemlösung in Bezug auf relevante Umweltprobleme der modernen Landwirtschaft beizutragen. Der Begriff Agroforstwirtschaft wird definiert als Landnutzungssysteme, bei denen Gehölze wie Bäume oder Sträucher mit Ackerkulturen und / oder Tierhaltung auf einer Fläche kombiniert werden, so dass zwischen den verschiedenen Komponenten ökologische und ökonomische Vorteilswirkungen entstehen.
Mots-clés
Agroforst, Mischkultur, Regenerativ, Humus, Gemüse, Defizitkarte
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