Netzwerke in der aufbauenden Landwirtschaft

Bachelorarbeit

Handlungsempfehlungen für den Wissenstransfer

Publikation
13.01.2022

Autorinnen / Autoren
Bettina Stampfli


ZHAW


Zusammenfassung

Die neuen Anbau- und Produktionssysteme „Agroforst“, „Regenerative Landwirtschaft“ und „Permakultur“, gemeinsam unter dem Arbeitsbegriff „Aufbauende Landwirtschaft“, haben positive Auswirkungen auf die ökologischen Herausforderungen der Schweizer Landwirtschaft. In den letzten Jahren haben sich Netzwerke mit dem Ziel der Förderung dieser Systeme in der Schweiz gebildet und öffentliches Interesse und Anerkennung haben zugenommen. Um eine Etablierung der Systeme zu erreichen, muss ein Transformationsprozess stattfinden. In solch einem Prozess haben die Wissensentwicklung und der Umgang mit Wissen eine zentrale Rolle. Es ist wichtig, die Landwirt:innen in die Wissensentwicklung, sowie in die Verbreitung und den Austausch einzubeziehen. Diese Arbeit möchte die Bedürfnisse der Landwirt:innen und die Ziele und Arbeitsweisen der Netzwerke herausfinden, um festzustellen, wie Wissensvermittlung und Wissensaustausch weiterentwickelt werden könnten, um den Transformationsprozess zu unterstützen. Ausgehend davon sollen Handlungsempfehlungen gemacht werden. Es wurden qualitative Leitfadeninterviews mit erfahrenen und einsteigenden Landwirt:innen, sowie mit Vertreter: innen der Netzwerke „IG Agroforst“, „Regenerativ Schweiz“ und „Permakultur-Landwirtschaft“ durchgeführt. Es wurden sieben Handlungsempfehlungen gemacht, welche die Tätigkeiten der Netzwerke ansprechen: 1) Definieren von unverhandelbaren und veränderlichen Aspekten; 2) Netzwerke: Workshop für Zusammenarbeit; 3) Erstellung einer betreuten Wissensdatenbank; 4) Arbeitskreise organisieren; 5) Höfe-Netz Karte weiterentwickeln; 6) Erfahrene Landwirt:innen gezielt einsetzen; 7) Beratung ausbilden.

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