Vorteile von Agroforstsystemen für Landwirtschaft und Umwelt
Publikation
28.01.2025
Autorinnen / Autoren
Elisabeth Klingbacher, Theresia Markut, Peter Meindl, Susanne Baumgartner
FiBL
Zusammenfassung
Unter dem Begriff Agroforstwirtschaft werden Landnutzungssysteme zusammengefasst, bei denen Bäume (manchmal gemeinsam mit Sträuchern) mit Ackerkulturen und/oder Tierhaltung auf einer Fläche kombiniert werden. Im Gegensatz zu Hecken oder Windschutzanlagen werden im Agroforst auch die Bäume genutzt. In Europa ist dieses System aufgrund der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft beinahe in Vergessenheit geraten, doch in den letzten Jahren erfährt die moderne Agroforstwirtschaft auch in Österreich einen neuen Aufschwung. Agroforstsysteme beweisen, dass sich altbewährte Methoden auch in der modernen Landwirtschaft sehr erfolgreich umsetzen lassen. Die Flächen auf denen Bäume mit Ackerkulturen kombiniert werden, sind derzeit zwar immer noch gering, doch das Interesse der Landwirt*innen, Agroforst auf ihren Nutzflächen umzusetzen, wächst stetig (Abbildung 1). Die ab 2025 beantragbare Maßnahme „Agroforststreifen“ im ÖPUL-Programm wird den Trend weiter vorantreiben. Diese Entwicklung ist nicht nur aus ökologischer Sicht erfreulich, auch die Betriebe profitieren in vielerlei Hinsicht.
Mots-clés
Agroforesterie
Partager cet article