Text von www.klimabauern.ch:
Ziele
Sie kennen die Vielfalt von Heckenarten und deren Nutzen fürs Klima, Ökologie und Nutztierhaltung. Sie können eine standort- und gegebenenfalls nutztierangepasste (Futter-) Hecke konzipieren. Am Praxistag erlernen Sie Erfahrungswissen im Aufbau und Unterhalt von Hecken und es bietet sich die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch unter den Kursteilnehmer/innen.
Programme
Die Nutzung der Flurgehölze in der sässhaften Tierhaltung stellte die Urform unserer Landwirtschaft dar. Der Gebrauch des frischen und getrockneten Schneitellaubs, des Falllaubs und Feinreisigs bedingte eine ökologisch nachhaltige Land- und Tiernutzungsform. Ziel war es, die Nutztiere mit mineralstoffreichen und heilkräftigen Blättern, Rinden und Knospen zu versorgen und die Tierfruchtbarkeit sicher zu stellen.
Die Hecken lieferten verschiedene Holzqualitäten und dienten als Einfassung der Grundstücke und gleichzeitig als „Knospenweide“. Waren die Blätter vollständig entfaltet, schneitelte man im Spätfrühjahr oder im Spätsommer das Laubwerk für den Winterfuttervorrat. Die Nutzungen führten zur Pflege und Erhaltung der Flurgehölze. Auch das Falllaub gebrauchte man als Tierfutter und später als Einstreu. Daraus leitete sich der Begriff «Streuobstbau» ab.
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Datum/Zeit
Dienstag, 29. April 2025 & Mittwoch, 30. April 2025, 09:00-16:00 Uhr
Standort
Plantahof & Tinizong


