Handlungsoptionen zur Förderung der Permakultur in der Schweizer Landwirtschaft

Masterarbeit

eine transdisziplinäre Analyse

Publikation
01.05.2019

Autorinnen / Autoren
Mila Susanne Laager


Universität Bern


Zusammenfassung

In der Schweiz werden die Ansätze der Permakultur, trotz ihrem Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft, kaum angewandt. Aus diesem Grund soll mit dieser Arbeit nach Handlungsoptionen gefragt werden, welche die Förderung der Permakultur in der Schweizer Landwirtschaft unterstützen könnten. Diese Fragestellung sowie der Forschungsprozess wurden transdisziplinär entwickelt. Dies bedeutet, dass Akteur*innen ausserhalb der Wissenschaft, in die Gestaltung der Arbeit und die Beantwortung der Forschungsfragen von Anfang an miteinbezogen wurden. Ein erster Untersuchungsschritt hat die Übereinstimmungen der Ziele, die von Permakulturakteur*innen verfolgt werden, mit den politisch definierten Nachhaltigkeitszielen nachgewiesen und so diese Grundannahme bestätigt, die aus der Literatur der agrarökologischen Forschung abgeleitet worden war. Für die weitere Forschung wurde das Konzept des landwirtschaftlichen Wissenssystems genutzt, das besagt, dass Innovation in der Landwirtschaft eng an Wissen gekoppelt ist. Akteur*innen des Landwirtschaftlichen Wissenssystems wurden nach der Herkunft ihres Permakultur-Wissens befragt. So konnten Personen identifiziert und interviewt werden, die Wissen zu Permakultur in der Landwirtschaft erarbeiten, weitergeben und anwenden. Es wurden Fragen nach der Definition des Begriffes Permakultur, den Potenzialen, Herausforderungen und dem Wissensbedarf für die Förderung der Permakultur in der Schweizer Landwirtschaft beantwortet. Basierend auf diesen Ergebnissen, wurden an einem Fokusgruppentreffen durch Akteur*innen Handlungsoptionen formuliert, diskutiert und bewertet.

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