Projekt Vision Birchhof

Im Projekt „Permakultur Vision Birchhof“ soll ein neue, nachhaltige Form der Landwirtschaft Realität werden: Garten- und Anbauflächen sollen zugleich Ertrag abwerfen und eine naturnahe und ästhetische Landschaft bilden. Statt klassischer Monokultur werden heimisches Wildgemüse, Obst und auch seltene Kultursorten angebaut. In der Umsetzung kombinieren und vermitteln wir alte und neue landwirtschaftliche Konzepte.

Zudem dient diese Fläche unserem Verein als Lernfläche, wo diverse Workshops und Vernastaltungen statt finden. Wir freuen uns, Dich schon bald mal in einem Workshop begrüssen zu dürfen. Hier gehts zu den aktuellen Workshops.

Adresse Birchhof:
Permakultur-Landwirtschaft
c/o Gärtnerei Bio-Birchhof
Birchhaustrasse 593
8966 Oberwil-Lieli

Auf einer 2,7 ha grossen Fläche der Hofgenossenschaft Vision Birchhof soll nach den Grundsätzen der Permakultur ein landwirtschaftlich genutzter Waldgarten entstehen, der Produktionsfläche, Begegnungsort und Naturraum in einem ist. Auf Wunsch der Genossenschaft soll der bisher laufende biologisch-dynamische Ackerbau in die Permakulturfläche integriert werden.

 

Waldgarten und biologisch-dynamischer Ackerbau als Konzept

Zum Waldgarten gehören drei Vegetationsschichten: Bäume, Sträucher und Kräuter. Im Gegensatz zum natürlichen Wald werden diese Schichten gezielt durch Nutzpflanzen ersetzt.

In «Baumgilden», den Einzelelementen von Waldgärten, leben die Bäume in Symbiose mit meist mehrjährigem Wild- und Kulturgemüse, Kräutern, Beerensträuchern und Wildgehölzen. Detailierte Angaben zum Aufbau.

 

In einer Baumgilde finden sich Pflanzen mit verschiedenen Funktionen:

1. Nutzpflanzen, z.B. Obst, Nuss, Gemüse, Getreide, Holz, …

2. Förderpflanzen, die den Luftstickstoff binden und für andere Pflanzen verfügbar machen (z.B. Leguminosen) Diese leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Rhizobien), die den Luftstickstoff binden und somit den Boden auf natürliche Weise düngen.
Als „Pionierpflanzen“ bereiten sie den Boden für .anspruchsvollere Pflanzen vor. Bekannte Vertreter sind Pflanzen aus der Familie der Hülsenfrüchte (Leguminosen), z.B. Lupinen, Bohnen, Erbsen, Linsen und Robinien.
Andere Förderpflanzen fördern Mineralsalze aus tiefen Schichten nach oben (z.B. Beinwell).Einige Förderpflanzen werden zur Gründüngung eingesetzt. In der Permakultur sind Förderpflanzen elementarer Bestandteil verschiedener Mischpflanzungen.

3. Ablenkungspflanzen, die Schädlinge von Nutz- und Förderpflanzen fernhalten, in dem sie diese auf sich selbst locken oder auf Distanz halten, z.B. Gemüsezwiebeln halten Mäuse auf Abstand.

Allgemein soll in der Permakultur ein Element mehrere Funktionen besitzen, als auch eine Funktion in mehreren Elementen vorhanden sein. Eine Pflanze kann daher auch innerhalb einer Baumgilde mehrere Funktionen besitzen, die sich im Laufe der Vegetationsperiode auch verändern. Dadurch entsteht eine grosse, stabile und produktive Pfanzenvielfalt.

 

Da die Natur nicht rational und nicht komplett plan- und voraussehbar ist, ändern sich auch Permakultur-Pläne laufend.
Hier gehts zum aktuellen Birchhof -Plan, Stand 1.1.2017.

 

Rundgang auf der Fläche

Im Laufe des ersten Jahres hat sich bereits viel ereignet, was Ihr im  folgenden Film sehen könnt.

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